Wendland-Blockade - (Un)Ruhetag X

2. Oktober 2010




worum es geht
in Kürze vorweg






Unser Bescheid heißt nein.

Der Salzstock unter der Elbe bei Gorleben soll zur Endstation für heißen und tödlich strahlenden Atommüll werden. Zehn Jahre lang waren die Arbeiten unterbrochen; nun soll der Ausbau weitergehen. Der Antrag dafür ist gestellt; irgendwann wird er beschieden. Wir wissen noch nicht, wann das ist. Aber es ist klar: erteilt die Behörde den Bescheid, dann geben auch wir Bescheid. Und der heißt: nein!

Deshalb rufen wir auf zu einem (Un)Ruhetag X am 2. Oktober 2010

An einem Samstag (Tag X) soll der Verkehr im Landkreis Lüchow-Dannenberg ruhen. Manchmal ist das so. Wenn in Island der Vulkan ausbricht, müssen Flugreisen eben auch einmal storniert werden. Gibt die Bergbehörde grünes Licht dafür, dass die schleichende Katastrophe eines Atommüll-Endlagers angebahnt wird, dann soll erfahrbar sein, dass dies für alle Bedeutung hat. Auch für diejenigen, die das normalerweise ausblenden.

Vielfalt der Aktionsformen

Vier große Straßen führen durch das Wendland. Die sollen einmal für einige Zeit vorne und hinten zu sein. Das kann auf unterschiedlichste Art und Weise erreicht werden. Menschen aus allen Teilen Deutschlands sind aufgerufen darüber nachzudenken, welche Aktionsform sie als angemessen ansehen: ist es Straßentheater, critical mass mit tausend Fahrrädern im Kreisel, Seiltanz oder das Auftürmen großer Haufen? Auch im Wendland bereiten Gruppen sich auf diesen Tag vor. Nehmt also Kontakt auf, damit frühzeitig alle den ihnen richtig erscheinenden Platz finden.

Wann ist der (Un)Ruhetag X?

Der Tag X is am Samstag, 2. Oktober 2010